Rauch und Torf

Zigarren und Whisky

HÄLSNINGAR FRÅN SVERIGE (Grüsse aus Schweden)

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MACKMYRA - PEATED MIX 2 

Endlich ist er da!

"Aus dunklem Tann"
PEATED MIX 2
FOTO - ©MACKMYRA

Schwedischer Whisky, das ist für viele noch ein unentdecktes Land. Sobald man beginnt, sich mit diesen Whiksy zu beschäftigen ist Mackmyra dabei DER Name, den man sich  unbedingt merken muss. 

Diejenigen, die sich geschmacklich schon einmal in den Whiskynorden begeben haben, sind sicherlich auf Svensk-Eck, Svensk-Rök, Winter-Rök gestossen. 

Whiskynamen die man als eingefleischter Rauch-/Torftrinker zwar registriert hat, aber nicht wirklich auf dem Geschmacksschirm hat. Bei Gruvguld, Björksav oder Sweden Rock 18 (19) wird es dann runder.

MACKMYRA spielt schon immer mit dem Rauch, deswegen auch öfter mal das "RÖK". 

Der Rauchgeschmack ist präsent. Im Gegensatz zu den schottischen oder irischen Whisky war es immer ein etwas anderer Geschmack. Der Grund dafür ist der Wachholder, der zum Räuchern verwendet wird.

Der Torf im Ofen
PEATED MIX 2
FOTO - ©MACKMYRA

Bei den bisherigen Tasting brachte das immer ein gewisser AHA-Effekt, weil die Liebhaber rauchiger Whisky neue Nuancen erleben konnten. 

Nachdem ich Mackmyra nun längere Zeit kenne, kam ein Produkt auf den Markt, das mich vom ersten Schluck an richtig begeistert hat. Limitiert und aufregend, und für mich als Torf-Mann war volle Begeisterung.


Der MACKMYRA PEATED MIX 1 und MACKMYRA PEATED MIX 2
Ein Whisky, geräuchert mit Wachholder und schwedischem Torf.

In den Vorverkostungen haben wir uns schnell auf den MACKMYRA PEAT MIX 2 geeinigt. Verbindet er doch gleichzeitig Weichheit, Rauch und  Torf. Das Grundaroma von Mackmyra ist nach wie vor zu erkennen, und dennoch ist die Torfnote etwas, das begeistert aufmerken lässt.

5L Fass -
Foto ©Th.KNAPP-2023

 Als Laden mit dem Namen "Rauch & Torf" war es für mich fast ein MUST-  HAVE dieses Teil in das Sortiment aufzunehmen. Ich musste einfach etwas davon haben. Das Problem - den Whisky gab es nicht in Flaschen.
Nach Gesprächen mit dem für mich zuständigen Ambassador ist es mir gelungen ein kleines Fass (30l) zugeteilt zu bekommen und nun bin ich begeistert diesen Einkauf im Geschäft vorstellen und verkaufen zu können.

Abgefüllt in 0,5l-Flaschen, oder auch individuell "lose" in kleinen Flaschen (2cl,4cl,5cl,10cl) bietet sich jetzt die Gelegenheit, diesen seltenen Whisky zu probieren.

PEATED MIX 2 in 0,5l-Flasche
FOTO - ©TH.KNAPP-2023

 

Die Daten: 

  • Zusammengesetzt aus 30l-Fässern
  • Fässer: Ex Bourbon-Fass ,schwedische Eiche, amerikanische Eiche (1st fill)
  • Alter: 6-9 Jahre
  • Alkohol: 45,5%
  • Herkunft: Schweden
  • Lagerort; Bodas, Sweden (Lagertemperatur +9C/-1C)
  • Preis:  ca. 59,30€

Ich freue mich auf Ihre Neugier und hoffe Sie ebenfalls begeistern zu können.
Viele Grüsse



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MACKMYRA LIVING CASK

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 Alles hat einmal ein Ende. So sind die letzten Bestände einer Sonderedition von Mackmyra erreicht, die speziell für die Whiskyspring 2022 in Schwetzing geschaffen wurde. 30 Liter eines wirklich einzigartigen Whisky wurden von "den" Schweden geschaffen. 

Am Ende der Whisky-Spring waren noch 8 Liter übrig. Damit der Whisky im Fass nicht weiterreift musste von Mackmyra abgefüllt werden. Dieses tolle Produkt konnte ich unmöglich in fremde Hände kommen lassen. Die 16 Flaschen a 0,5l wurden MEIN! 

Das Fass, das ich zu Ausstelungszwecken kurzfristig behalten durfte, musste ich leider wieder abgeben. Aber der Whisky war mir. Die Qualität wurde trotz des gehobenen Preises von 76€/Fl nicht nur von mir geschätzt. 

Nun ist der Countdown eingeläutet und die letzten sieben Flaschen stehen in den Startlöchern.

Der cremig karamellige Geschmack mit einem guten Schuss Rauch hat auch bei der Langen Nacht 2022 in Mannheim die Kunden begeistert. Schweden einmal von einer anderen Seite zu erleben hat schon etwas.

Das Fass zu sehen und anzufassen, in dem dieser kleine Schatz gelegen, hat war etwas besonderes. Wer meinen Laden kennt, der weiß wie viel es mir wert war dass ich kurzfristig dem Fass einen Quadratmeter  spendiert habe.


Das ist kein Whisky den man mal so eben nebenbei trinkt. Da ist jeder Schluck ein Genuss. 


Als Erinnerung hängt an jeder Flasche dieses kleine Kärtchen (siehe Bild), das noch einmal die Fassnummer, den Alkoholgehalt und die Herkunft bestätigt.

Neugierig geworden? Dann auf einen Sprung vorbeikommen und vielleicht probieren. Mit 59,8% ist der MACKMYRA LIVING CASK kein Leichtgewicht. Die Prozente sind aber so gut eingebunden, dass es schwer fällt zu Hause nur ein Glas zu trinken.



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BIG PEAT CE2019

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Douglas Laing -

 

BILD -  ©BSC-BREMEN
Wie doch die Zeit vergeht. War Big Peat im Frühjahr noch vom Wind ein wenig zerzaust,  hat ihn  das Jahr und die anstrengende Entwicklung dieses Weihnachtsblends und die vielen sich daraus ergebenden Verkostungen bis zur Weihnachtszeit ganz schön in Anspruch genommen. 

BILD - ©BSC-BREMEN
Gut zu sehen im Vergleich: 
          Vorher -  Nachher 


Doch es hat sich gelohnt. Gerade wenn man alle Jahre wieder (bis auf eine Ausnahme) die gleichen Destillerien liest: BOWMORE - ARDBEG - CAOL ILA - PORT ELLEN so ist es jedes Jahr auf's Neue eine Überraschung ob es wieder einmal eine Steigerung wird. Und jeder, der da sagt "den kenne ich schon", der hat eben ein paar Jahre verpasst.

Gespannt wartet die Fangemeinde, was der Meister wohl dieses Jahr gezaubert hat.  Wahrlich - es ist ihm wieder einmal gelungen einen BIG PEAT! zu erschaffen. 

Mit 53,7% Vol kommt er in diesem Jahr daher. Keine Farbstoffe, keine Kaltfiltrierung , so wie das Fass ihn schuf. Leicht süsslich im Abgang hat er sich vorher schon mit seinem Torfcharakter im Mund so richtig breit gemacht. 

Genüsslich lässt man den Whisky im Mund verweilen, während man die Anzahl der Fässer auf dem Bild zählt und überlegt, ob man sich nicht doch lieber gleich eine zweite Flasche beschaffen soll - oder doch besser einfach zu Weihnachten wünschen soll?


BILD - ©BSC-BREMEN


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FLOKI - ISLAND

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FLOKI - SHEEP DUNG RESERVE

wenn es eines gibt, das man sich im Leben bewahren muss, dann ist es die Neugier, das Suchen nach Neuem. 
Bei jährlich unzähligen Neuerscheinungen im Thema Whisky ist das eine an sich einfache Sache.
Aufmerksam die Presse verfolgen, der Nase und dem Geschmack folgen und, ja auch wenn es nicht unbediungt das Indivduelleste ist, dem TREND. 

Angetrieben durch diese Neugier, bin ich auf einen Whisky FLOKI gestossen. Bei einer Flaschengrösse von 0,5L nicht unbedingt ein Whisky der den Mengen-Preis-Anhängern entgegenkommt. Auch der Preis ist mit irgendwo zwischen 50 und 60 € jetzt nicht gerade ein Schnäppchen.

Doch das macht dieses Teil zu einem ungeahnten Schätzchen. Die Exotic einen Whisky aus Island zu probieren und dann noch "smoked" ist ein kleines Abenteuer. Weiss mann doch, dass auf Island an sich nicht das beste Klima für Getreide und schon gar nicht für Brennholz oder Torf ist. Wie also wird gesmoked? Nun, mit dem was man dort hat - Schafdung. Ein Brennmaterial, das zuerst ein wenig abschreckt und eine nicht so wirklich prickelnd Assoziation aufkommen lässt. 

Aber, das kann vorweg genommen werden, das ist alles nur Einbildung. 

Der Whisky/Spirit ist unwahrschlich würzig. Bei der ersten Verkostung in der Runde kamen dann auch gleich Bemerkungen "wie ein Kräuter, aber doch irgendwie nicht". 
Ja er hat wie erwähnt ein starkes Kräuteraroma und unterscheidet sich stark von der Masse. Wir haben uns den noch nicht Whisky zu nennenden Spirit gegönnt. Eine Entscheidung die unbedingt durch den 3 Jähringen ergänzt werden muss. 

Das Aroma, das schon beim Öffnen Flasche austritt, setzt sich im Glas fort. Die Nase ist voll damit beschäftigt die Vielfalt der Aromen zu erfassen. Auf der Zunge bleibt er dann vollmundig und gross. Im Abgang bleibt er angenehmer Weise lange erhalten. Nachdem er eine Weile im Glas atmen konnte glaubt man dann doch irgendwo die Schafe zu riechen. Aber absolut dezent und angenehm. 

Dieses Experiment kann nur empfohlen werden und sollte auf jeden Fall weitergeführt werden. 

Auf der Suche nach der richtigen Zigarrenkombination habe ich die A.Turren Robusto gewählt, die mit ihren süsslichen Aromen eine gute Ergänzung war. 

  
Ein weites Feld also, das der Neugier förderlich ist.  Für mich gilt auf jeden Fall: Diesen "FLOKI - SHEEP DUNG SMOKED RESERVE" werde ich im Auge behalten . 

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MACKMYRA - HEDDA

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Foto: T.Knapp
Der Neue im Programm!

"Mackmyra -Hedda", - ein Neuling der es in sich hat. In der Ankündigung ist als Besonderheit die Reifung in Rotspon-Fässern genannt.
Rotspon ein Rotwein, der besonders den Menschen in Hamburg und Lübeck bekannt ist, verspricht eine Fruchtigkeit und angenehme milde Süsse, was sich auch beim ersten Kontakt im Glas bemerkbar macht.
Die Nase nimmt diese Fruchtigkeit sofort auf und macht Lust nach mehr Aromen zu suchen. Der Erfolg bleibt dabei nicht lange aus. Die Süsse definiert sich in Schokolade, Beeren, Traube und, wen wundert's, Rauch.

Mit seinen 54,4% ist er nicht gerade ein Leichtgewicht. Diese Prozente schlagen sich sofort im Mund nieder und verleihen der "Hedda" gerade beim ersten Schluck eine gewisse Schärfe, die sich kurz darauf wunderbar wieder mit der durchkommenden Süsse mischt. Mit einer gewissen Salzigkeit und dem angenehmen Verhältnis von Süsse und Rauch rundet der Single Malt sein Aromaspekrtum gänzlich ab.

Hat man den ersten Schluck auf der Zunge verweilen lassen und bietet darauf der Nase noch einmal Gelegenheit mitzuspielen, dann kommt das volle Aroma zur Geltung.

FOTO:T.Knapp
Lange, ja wirklich sehr lange hält sich dieser Mackmyra in den Mundwinkeln fest und lässt einen voller Genuss die Farbe betrachten. Der Rotspon zeigt sich auch hier in seiner ganzen Pracht. Für Kenner dieses Weines lassen sich klar die Einflüsse feststellen.

Die relativ kleine Flaschenanzahl, die offiziell mit 429 Flaschen angegeben wird, macht ihn schon fast zu einer Rarität.

Preislich liegt er derzeit zwischen 81€ und 90€. Für gerade mal 500ml nicht gerade etwas für den Kauf zwischendurch.

Doch für Liebhaber der fruchtig süssen Rauchigen ist der Mackmyra das allemal wert.

Geschichtlich ist Mackmyra HEDDA  einer schwedischen Ärztin , Hedda Andersson,  gewidmet, die als 2. weibliche Studentin und 2. Ärztin mit Universitätsausbildung berühmt wurde.



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20180605 - Whisky bei 28°C ?

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Foto: T.Knapp
Die Temperaturen klettern nach oben, die Strassen sind heiss.
Alle Plätze im Schatten sind besetzt.
Jetzt einen kühlen Drink! Aber ein Cocktail ? Nein, nicht so wirklich.

Doch - EIS in den Whisky? Das bringe ich bei der Auswahl nicht wirklich fertig.

Foto: T.Knapp
Nein , so richtig will das nicht gelingen. Welchem Whisky soll ich das antun? Ratlos gleitet der Blick über das Regal. Es geht ja nicht nur um ein oder zwei Tropfen.

Und dann ist die Lösung plötzlich greifbar nahe. Der Schattenplatz ist erkämpft,  Zeit steht auch ausreichend zur Verfügung.
Also, langsam hinsetzen, ein gutes, sehr kühles Glas Wasser, das Hörbuch angeschaltet und einen passenden Tempt The Devil Port, dazu noch eine nicht zu grosse Short-Filler "Bremer Senatoren" - Entspannung beginne!

Voila ! GEHT DOCH!
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20180514 - AS WE GET IT

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  • Der Name ist Programm
  • Man trinkt ihn wie man ihn bekommt.
  • Keine Diskussion
  • Dazu eine Baitfisch 4x44 und das Ganze wird rund.
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MOOR-BIRNE
schon mal etwas davon gehört?
Klingt nicht nur wie "more Birne", ist auch ein wenig so. Laut Informationen vom Hersteller werden getorft und geräucherte Trockenbirnen in einen edlen Birnenbrand eingelegt.

Meine anfängliche Skepsis wurde im Tasting aufgelöst. Sicherlich ist es etwas völlig anderes als die getorften und rauchigen Whisky die ich sonst im Angebot habe.
Foto: T.Knapp (2018)
Aber  - die Überraschung ist gelungen. Auf dem Tisch im Glas, in geselliger Tasting-Runde, muss man sich merken wo man sein Glas hinstellt.
Farbe und Konsistenz der Moor-Birne sind verblüffend Whisky ähnlich. In der Nase ist das Torf- und Raucharoma dezent, nicht zu heftig um das angenehm verlockende Birnenaroma zu überdecken.
Es lässt genau den richtigen Spielraum um sich auf angenehme Süsse im ersten Flüssigkontakt zu freuen.
Zusätzlich entstehen Eindrücke von leichtem Himbeeraroma und einem aus der
Ferne kommenden Veilchenduft mit gleichzeitigem kernigen Auftreten.
Dann, im Geschmack kommt gleich beim ersten Kontakt mit der Zunge die volle Süsse, die sich angenehm im Mundraum verteilt, wenn man den Brand ein wenig hält.
Die Süsse dominiert und wenn man schon fast ein wenig enttäuscht den Rauch und Torf schon abgeschrieben hat, sind beide wieder da. Fast heimlich werden sie wieder präsent, wenn sich die lecker, süsse Birne verabschiedet. Was bleibt ist eine mittellange, angenehme Verweildauer der Aromen.

Für Liebhaber des rein torfigen, moorigen Geschmacks ist die Moor-Birne sicherlich keine Alternative.
Aber Whisky-Liebhaber die auch Amarone Finishs mit Kirsch, Pfirsich und reifen Birnen mögen finden hier eine vollwertige Überraschung.
Besonders Besucher die mit dem "Smoke & Peat" so rein gar nichts anfangen konnten sind mit dieser Moor-Birne plötzlich offen für ".. da würde mich dann doch mal ein leicht torfiger Whisky mit ein wenig Süsse als Vergleich interessieren"
Foto: T.Knapp (2018)

Foto: T.Knapp (2018)
Ganz besonders ist das Erlebnis für diejenigen, die in den Whisky-Tasings bisher bei "Wasser und Brot" dabei waren und nun eine kleine "Bridge" geboten bekommen.

Neben den regulären 0,7l Flaschen bietet der Hersteller noch ein kleines Schmankerl in Form einer 100ml Flasche. Die gelungene Besonderheit dabei ist, dass der anfänglich als übergrosser Schraubverschluss betrachtete Abschluss der kleinen Flasche als angenehm zu handhabender Trinkbrecher entpuppt, der über dem regulären Schraubverschluss sitzt. Eine gelungene Idee, die es erlaubt auch unterwegs mal stilvoll einen kleinen Geschmack zu nehmen.




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